Wochenende in Nehringen / Trebel und Wasserburg Turow am 15., 16. Juli 2017, ca. 105 km

 

In freudiger Erwartung trafen sich 14 Radsportfreunde (fast) pünktlich um 9 Uhr am Mühlencenter. Auf dem bereits bekannten separaten Fahrradweg ging es über Negast, Richtenberg und Franzburg bis zur Unterquerung der A 20 östlich von Tribsees. Im sich daran anschließenden Wald erfreuten sich alle an dem Skulpturenpark des Strukturfödervereins Stremlow. Über Wald- und Asphaltwege ging es an mehreren Siedlungshäusern vorbei bis Färsekow. Kurz vor Dorow wurden die Radler von einem PKW überholt, nach kurzer Absprache wurde vereinbart, dass die Nichtradler Monika und Reinhard Klette die baldige Ankunft  bei unseren Quartier- und Verpflegungseltern des Jugendgästehauses "Graureiher" ankündigen sollten.

Kurz nach 13 Uhr waren somit alle 16 Teilnehmer angekommen von zwei Mitarbeitern des JGH  herzlich begrüßt. Bei einem Kartoffelgratin mit Wiener Würstchen konnten sich alle stärken. 

 

Mit  innerer Anspannung bei einigen Radlern sollte es nun zum Wassersport gehen, d.h. Kanubesatzungen zusammenstellen und Boote "in Besitz" nehmen. Für einige war es schließlich völliges Neuland.

Nach einer etwa 90 minütigen   Fahrt  auf de Trebel ging  es  ohne  dass  eine Crew   g e k e n t e r t   ist,  weiter mit den Abendvorbereitungen.

Nach der vereinbarten Paddeltour  mit sechs Booten jeweils in Zweierbesetzung ging es danach weiter mit der Abendvorbereitung.

 

 

 

 

Während eine Gruppe sich zu einem kleinen Dorfspaziergang traf, hatte unser Grillmeister Reinhard Urban einige Radler für die weiteren Essensvorbereitungen "gewonnen".

Reinhard Klette traf sich noch kurz zu Vorbesprechungen mit Herrn A. von Pachelbel, um Details für die Führung im Gutspark und in der Dorfkirche abzusprechen.

So konnten wir ohne Umschweife danach gleich mit dem Abendessen beginnen. Reinhard konnte sofort viel Lob ernten für seine exquisite Grillleistung !

 

 

Auf Grund der anspruchsvollen Anreise zumindest für den Großteil der Gruppe war das Fleisch schnell verspeist und Reinhard gab sich sehr viel Mühe, um bis in den späten Abend hinein auch alle Teigwaren an den Mann bzw. die Frau zu bringen, wie nachfolgende Bildergalerie anschaulich dokumentiert :

 

 

Nach einem offensichtlich lustigen und vergnüglichen Abend hieß es nach einer kurzen Nacht mit ungewöhnlichen Bettnachbarn früh raus, um den Sonntag gemeinsam zu genießen:

Ab 6 Uhr hatte Walter Günther bereits seine beiden Bettnachbarn Reinhard Witteschuß und Wolfram Brockmann aus den Federn geholt; es ging mit Fahrrad über die Trebelbrücke zum südlichen Trebeltal. So lief natürlich der Weckruf zum gemeinsamen Frühsport durch Reinhard Klette um 07.30 UIhr ins Leere. Das Morgenbad in den Fluten des pommerschen Stromes Trebel genoß deshalb auch nur ein Unerschrockener.

 

Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffett bei strahlendem Sonnenschein im Freien hieß es Sachen packen, Zimmer räumen und offene Rechnungen begleichen. Kurz vor zehn Uhr gingen wir zum vereinbarten Treff mi Herrn A. von Pachelbel vor der Kirche St. Andreas. Er begrüßte uns freundlich und erläuterte als Nachfahre der ehemaligen Besitzerfamilie der schwedischen Barockanlage die Entstehung des Grenzortes zwischen Mecklenburg und Pommern sowie die Entwicklung der Barockanlage. Nach einem kurzen Spaziergang zu einem historischen Fangelturm gingen wir in die Kirche, in der wir die reiche barocke Ausstattung des Inneren bewunderten.

 

Nach einer sehr emotionalen Verabschiedung ging es weiter in die 12 Kilometer entfernte Wasserburg Turow. Dort wurden wir von der Burgherrin, Frau Anna Katharina Barkow, sehr freundliche mit einem erfrischenden grünem Smoothie begrüßt. Die nahrhafte Süßkartoffel-Linsensuppe mundete allen sehr gut. Danach zeigt uns Frau Barkow viele der noch fast im Originalzustand befindlichen Räume im Erdgeschoß, wie z. B. den Festsaal mit einer prachtvollen Stuckdecke und zahlreichen Gemälden der früheren adligen Besitzerfamilien.

Wir erfuhren in der Kapelle, wie vielfältig dieser Raum heute genutzt wird. Die fantasievoll bemalten Wände beeindruckten uns in besonderem Maße. Einige Radler nutzen noch die Möglichkeit, die umfangreichen  Außenanlagen mit dem ökologisch geführten Biogarten und dem reichen Baumbestand im Park zu bewundern.

Beim Vorbereiten auf die Heimfahrt stellten wir durch den einsetzenden Regen schnell fest, dass auch heute der Online-Regenradar mit seiner Vorhersage: Heute Landregen ab 13 Uhr recht hatte.

Trotz einer umfangreichen Radreparatur kurz hinter Grimmen in Richtung Klein Petershagen kamen wir über Stzoltenhagen, Wittenhagen und Wendorf alle wohlbehalten zu Hause an.

Ein erlebnisreiches Wochenende war zu Ende und einige der mitradelnden vier Frauen können stolz auf das Geleistete sein:  sein: Mehr als hundert Kilometer Fahrradfahren an einem Wochenende: Ist alle Achtung wert. Unser Dank gilt auch allen, die mit zum Gelingen dieser beiden Tage beigetragen haben !

 

 

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